Niederlage zum Auftakt

Nach langer, intensiver Vorbereitung wollten wir beim ersten Meisterschaftsspiel beim SC Emmen unter Beweis stellen, dass wir in der Winterpause hart gearbeitet und uns gegenüber der Vorrunde verbessert haben. Die Voraussetzungen waren hervorragend

Wir konnten auf dem wunderbar bespielbaren Terrain des SC Emmen bei optimalen äusseren Bedingungen auftreten. In dieser Rückrunde haben wir überhaupt nichts zu verlieren und wollen uns vor allem als Mannschaft weiterentwickeln und stets hart an uns arbeiten! Wie erwartet begann die Partie beidseitig ziemlich nervös und beide Teams waren darauf bedacht, Stabilität in die Partie zu bringen. Wir konnten uns von Minute zu Minute steigern und kamen mit schönen Spielzügen zu einigen Aktionen vor dem gegnerischen Tor. Das Spiel konnten wir somit bestimmen. Defensiv kaum gefordert, fehlte es in der Offensive häufig am letzen Pass oder der letzten Entschlossenheit! Die 5 verhängnisvollen Minuten Nach einer halben Stunde zogen wir dann unsere 5 ganz schwachen Minuten ein. Nach einem Freistoss der Emmer aus völlig ungefährlicher Position resultierte deren Führung. Der hohe Bogenball musste vom völlig freistehenden Emmer nur noch hinter die Linie befördert werden. Dieser Rückstand lähmte uns und wir benötigten Zeit um uns zu fassen. Diese kurze Phase nutze der Gastgeber zur 2-0 Führung aus. Nach einem groben Missverständnis im eigenen Strafraum konnte der Angreifer die Situation – welche bereits geklärt schien - ausnutzen und den Treffer erzielen. Nach diesem Treffen rafften wir uns sofort auf und erspielten uns noch in der ersten Halbzeit Chance um Chance. Jedoch konnten wir aus unserer Überlegenheit keinen Profit schlagen und mussten mit diesem bitteren Rückstand in die Pause. Sturmlauf In der zweiten Halbzeit spielte dann nur noch eine Mannschaft und zwar der Gast aus Sursee. Wir rannten die gesamte zweite Halbzeit aufopferungsvoll an und zeigten eine starke Reaktion auf den Rückstand. Insbesondere über die starke rechte Seite kamen wir mal für mal gefährlich in den Strafraum der Gastgeber... Schockierend war jedoch unsere Ineffizienz. Regelmässig kamen wir zu Topchancen, vergaben jedoch kläglich. Sinnbildlich: Wir kamen zu ca. 20 Eckbällen, diese wurden auch stets gefährlich – wir brachten den Ball jedoch nicht einmal über die Linie. Der Anschlusstreffer folgte dann doch noch durch Philipp Dahinden 5 Minuten vor dem Ende – jedoch zu spät. Auch die letzten verzweifelten Angriffe Angriffe überstand der SC Emmen. Bis der tadellose Schiedsrichter die Partie abpfiff. So mussten wir mit dieser bitteren – weil völlig unnötigen Niederlage – heimreisen. Der Mannschaft gebührt trotz Niederlage ein Kompliment. In Sachen Wille, Kampfbereitschaft stimmte alles. Leider liessen wir jegliche Effizienz vermissen und traten vor beiden Toren sehr stümperhaft auf. Dies gilt behoben zu werden – nur so können Spiele gewonnen werden!